Rauchschutztür

Wenn ein Feuer in einem Gebäude ausbricht, ist die Rauchentwicklung oft eine größere Gefahr als das Feuer. Rauch verursacht beim Einatmen Erstickungsgefahr. Rauch sorgt auch dafür, dass Menschen sich nicht mehr orientieren und dadurch den Weg nach draußen nicht mehr finden können. Rauchdichte Türen bieten hierfür eine Lösung.

  • Metaflex Rauchschutztüren sind zertifiziert nach Europäischer Standard: EN 1634-3

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Information

Rauchshutz von Türen

Die gesetzlichen Anforderungen an die Rauchdichtheit von Türen wurden in den letzten Jahren verschärft. Zuvor galt das niederländische Bauordnungsrecht (Bouwbesluit 2012), das auf die nationale Norm NEN 6075 verwies. In dieser Situation wurden Türen und Zargen ausschließlich auf Feuerwiderstand geprüft, wobei die Rauchdichtheit indirekt ermittelt wurde, indem das Anderthalbfache der Flammendichtheit in Minuten angesetzt wurde.

Seit der Einführung des Besluit Bouwwerken Leefomgeving (BBL) gelten strengere und klarere Anforderungen. Die niederländische Norm wurde durch die europäische Norm EN 1634-3 ersetzt, nach der Türen gezielt auf Rauchdichtheit geprüft werden. Dies hat zu einer Verschärfung der Vorschriften und zu mehr Klarheit hinsichtlich der tatsächlichen Leistungsfähigkeit geführt. In dieser Prüfung wird die Rauchleckage nach den Sa- und S200-Werten klassifiziert.

Sa
Beim Sa-Wert wird die Rauchdurchlässigkeit bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C getestet. Der sogenannte Kaltrauchwiderstand. Die Sa-Anforderung gilt bei Trennungen in Bezug auf einen geschützten oder extra geschützten Fluchtweg.

S200
Beim S200-Wert testet man die Rauchdurchlässigkeit bei einer sehr hohen Temperatur von 200 °C. Dieser Test auf Warmrauchwiderstand; die S200-Anforderung; findet Anwendung bei Trennungen zwischen einem geschützten oder extra geschützten Fluchtweg und einem Nebenbrandgebäudeteil.

Der sich im Falle eines Brandes bildende Rauch transportiert viel Wärme, was zu Atembeschwerden führen kann. Zudem führt Rauch zu einer Verringerung der Sichtbarkeit und enthält aggressive Bestandteile. Die rauchdichte Türen von Metaflex verhindert, dass der Rauch aus den Brandräumen entweichen kann, sodass sich die Türen in allen Situationen als zuverlässig erweisen.

Metaflex Rauchschutztüren

Die Metaflex Medicare ist eine der ersten Türen, die gemäß der neuen Norm EN1634-3 auf Rauchdichte positiv getestet und sowohl nach Sa als auch nach S200 klassifiziert wurde. Das bedeutet, dass die Tür auch für Räume geeignet ist, die einen sehr hohen Rauchschutz erfordern, zum Beispiel aufgrund der eingeschränkten Mobilität der Anwesenden.

Eigenschaften der rauchschutz Tür:

  • Geprüft nach der Norm EN 1634-3 und zertifiziert nach SA bei einer Raumtemperatur von 20 °C und einer Druckdifferenz von maximal 25 Pascal.
  • Geprüft nach der Norm EN 1634-3 und zertifiziert nach S200 bei einer Temperatur von 200 °C und einer Druckdifferenz von maximal 50 Pascal.
  • Luftdicht / hermetischer Verschluss.
  • In verschiedenen Größen und vielen Farben.
  • Verfügbar in einer automatischen und einer manuellen Ausführung.
  • Automatische Betätigung bei Feuermeldung, falls die Tür an die Brandmeldezentrale angeschlossen ist.
  • Auch lieferbar in Kombination mit Feuerwiderstand.

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Häufig gestellte Fragen

Eine rauchdichte Tür ist dafür ausgelegt, die Ausbreitung von Rauch zwischen Räumen im Brandfall zu begrenzen. Die Rauchdichtheit wird gemäß EN 1634-3 separat geprüft und klassifiziert, unabhängig von der Feuerwiderstandsfähigkeit. Dies ist wichtig, da Rauch oft eine größere Gefahr darstellt als das Feuer selbst.

Sa beschreibt die Rauchdichtheit bei Umgebungstemperatur, während S200 die Rauchdichtheit bei einer erhöhten Temperatur von 200 °C betrifft. Welche Klassifizierung erforderlich ist, hängt von der Nutzung des Raumes ab, beispielsweise von Fluchtwegen oder Aufenthaltsräumen.

Sa ist häufig ausreichend für Trennungen zwischen allgemeinen Bereichen. S200 wird in risikoreicheren Situationen gefordert, etwa in Räumen, in denen Menschen schlafen, wie Patientenzimmer in Krankenhäusern. Die konkrete Anforderung ergibt sich aus dem BBL und der Nutzung des Gebäudes.

Die Rauchdichtheit wird nach EN 1634-3 geprüft. Dabei wird die Rauchleckage unter festgelegten Temperatur- und Druckbedingungen gemessen. Auf Grundlage dieser Prüfung wird die Tür je nach Leistung als Sa und/oder S200 klassifiziert.

Nein. Der Feuerwiderstand bezieht sich auf das Zurückhalten von Feuer und Hitze, während die Rauchdichtheit gezielt die Ausbreitung von Rauch begrenzt. Seit der Einführung des BBL werden diese Eigenschaften getrennt bewertet und geprüft.

Rauchdichte Türen werden unter anderem in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Reinräumen und anderen Zweckbauten eingesetzt. Ob sie vorgeschrieben sind, hängt von der Gebäudefunktion, der Raumaufteilung und den Anforderungen des Besluit Bouwwerken Leefomgeving ab.
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